Aktuelles

BergeSeenTrail 10. und 11. Etappe

Bei traumhaftem, aber vielleicht etwas zu heißem Sommerwetter stand die nächste 2-Tagestour am Programm. Mit der Seilbahn auf die Katrin und von der dortigen Alm den Wanderweg hinunter Richtung Bad Goisern. Da man hier direkt den Wirt in Weissenbach passiert, ist eine Einkehr fast obligatorisch. Gestärkt durch eine Riesenportion Kaiserschmarrn geht es dann aufwärts Richtung Hochmuth, wo kurz vorher eine kleine Aussichtshütte zur nächsten Trinkpause einlädt und wunderbare Blicke ins Trauntal freigibt. Nach einem kurzen Straßenabschnitt geht es dann hinein in den Wald und es folgt ein ziemlich steiler, durchaus fordernder Anstieg bis zur Goiserer Hütte auf 1.592 m. Erst am finalen Almgebiet wird es etwas weniger steil. In Anbetracht der Hitze habe ich auf den noch möglichen Anstieg zum Gipfelkreuz des Hohen Kalmberges (1.833 m) verzichtet, trotzdem wurde ich mit einem wunderschönen Sonnenuntergang belohnt und dann hat sich auch noch der fast volle Mond genau auf den Gipfel des Kalmberges gesetzt – direkt kitschig.

Am nächsten Morgen gab es super Frühstück im Freien, der Hüttenwirt samt Personal tiptop und bei wieder traumhaften Wetter ging es zunächst hinunter über die Iglmoosalm nach Gosau. Vorbei an der evangelischen Kirche, dann hinauf zur Kalvarienbergkapelle und hinein in den schattigen Wald, wo der sehr schön hergerichtete Weg sanft hinauf zur Mittelstation der Hornspitzlifte führt. Es geht nach wie vor sanft weiter, bis ich zur Zwieselalm-Abfahrtspiste kommen. Jetzt wird es wieder steil, egal ob man so wie ich den direkten Weg zur Gablonzerhütte wählt, oder über die Piste zunächst zur Zwieselalm aufsteigt. Das Zwischenziel ist jedenfalls hier nicht mehr weit und hier ist dann auch ein buntes Wanderertreiben und es ist daher nicht einfach, in der Gablonzerhütte einen schattigen Platz zu bekommen. Frisch gestärkt geht es dann nur noch abwärts, zunächst über den Steig zum Vorderen Gosausee (was für ein Traum, hier nun ein kurzes Bad zu nehmen, bei durchaus verträglicher Wassertemperatur !) und dann noch die letzten 4 km zum Gosauschmied in Hintertal (leider viel entlang der Straße), dem nun tatsächlichen Ende der 11. Etappe.

Ja, das waren durchaus fordernde Tage, in Summe 2.020 hm Anstieg und 2.045 hm Abstieg bei mehr als 30 ° im Schatten. Aber wunderschön war’s trotzdem.

BergeSeenTrail 9. Etappe

von Strobl über den Nussensee nach Bad Ischl

Die wahrscheinlich gemütlichste Etappe des gesamten Trails stand gestern am Programm. Die ersten 1 1/2 Stunden entlang der Ischler Ache ohne jede Steigung bis zum GH „Zur Wacht“ sind wirklich reizvoll, auch wenn gestern das Wetter zunächst eher garstig war.

Aber nach einer Suppe kam die Sonne und bald ging es auch erstmals sanft bergauf zum kleinen Nussensee. Ich habe ihn über die Südseite beginnend umrundet, man muss aber nicht, sondern kann gleich nordseitig weiter gehen um in die Ischler Ortschaft Lindau zu gelangen. Der Weg rundherum ist aber durchaus reizvoll und auch mit einem abwechselnden bergauf/bergab und wurzeligem Pfad ein bisserl anspruchsvoller als der sonstige Weg. Nach dem Anstieg zu einem kleinen Sattel geht es dann bergab nach Lindau, wo dann nahe der B 158 der „Elisabeth-Waldweg“ nach Bad Ischl beginnt und die letzten 3 km bis zum Kalvarienberg in Angriff genommen werden. Vor dem Abstieg ins Zentrum der Kaiserstadt lädt noch ein gut beschilderter Kräutergarten dazu ein, sich botanisch ein wenig weiterzubilden.

Mit knapp 4 1/2 Stunden und ca. 270 hm Gesamtaufstieg eine schöne gemütliche Tour mit besonderer Zielankunft bei der legendären Konditorei Zauner (wenn man will). Ein wunderschöner Eisvogel an der Ischl und eine Äskulapnatter auf dem Weg nach Lindau haben die Tour auch noch bereichert.

Komm mit ins Glück – Kasberg-Überschreitung

Gisela Eder

Die Tour rund um den Kasberg birgt viele wunderschöne Aussichtsplätze auf die Bergwelt ringsum – besondere Plätze zum Durchatmen und Glück empfinden.

Hier findest du die Details zur Tour:


BergeSeenTrail 7. + 8. Etappe

Die 7. Etappe beginnt im Zentrum des Bergdorfes Hintersee und führt großteils über einen Waldweg in den Ortsteil Lämmerbach, wo dann die Forststraße hinauf zur Genneralm führt. Die Wanderer können aber über den „Steig“ zur Genneralm ausweichen, keine Angst, es ist ein normaler Bergpfad. Nach gut 2 Stunden erreicht man schließlich das wunderbare Almgebiet, gleich zu Beginn lädt linker Hand die Posch’n Hütte zu einer ersten Stärkung ein. Anschließend geht es leicht abwärts bis zum Anstieg auf 1.764 m, bis man das Gipfelkreuz des „Hohen Zinken“ erreicht.

Dieser entpuppt sich viel gemütlicher, als der Name vorgibt, ganz oben erwarten uns ganz genussvoll grasende Kühe, die nur ungern die besten Aussichtsplätze frei geben. Sehr sanft geht es weiter Richtung Osten in Richtung Osterhorn, ein Gipfel der nur wenig niedriger ist als der Zinken, der kurze Aufstieg sollte unternommen werden, auch wenn es ca. 30 Minuten mehr Gehzeit kostet. Dann folgt ein Abstieg zu einem Sattel auf 1.500 m, der Weg ist nicht leicht auszunehmen, die Markierung auf den Steinen nur schwer zu finden. Vom Sattel weg geht es dann noch einmal ca. 220 hm bergauf auf den Pitschenberg, der Weg zur Postalm führt eigentlich am Gipfel vorbei, aber die noch fehlenden 30 hm lassen wir uns nicht nehmen, um den Blick auf den Wolfgangsee im Norden oder das Postalmgebiet im Süden zu genießen. Jett geht es abwärts Richtung Postalm, vorbei an der reizvollen Pitschenberg(alm)hütte, Kurz danach wechselt die Markierung auf blau/weiß/blau und nach ca. 45 Minuten haben wir die Huber-Hütte erreicht, wo wir bei Hans Göllner ein Zimmer zur Nächtigung vorreserviert haben (Duschen möglich, gutes Frühstück).

Am nächsten Morgen geht es weiter Richtung Parkplatz 3, vorbei an der Wieslerhütte und hinauf Richtung Thorsattel. Der Abstecher zur Thorhöhe sollte nicht fehlen, um von dort nochmals das ganze Panorama mit Blick bis zu den Hohen Tauern zu erfassen. Dann geht es gemütlich zum Sattel und jetzt beginnt der Abstieg zum Wolfgangsee. Vorbei an einer „privaten“ Hütte geht es rund um die Thorhöhe hinunter zur Niedergadenalm, wo der Wanderweg zur Bleckwand beginnt. Wir halten uns aber weiter abwärts nach rechts und umrunden die Bleckwand, bis rechts der felsige Sparber auftaucht. Bei der Schartenalm geht es nochmals durch saftige Bergwiesen, bis der Weg hinab zum Gasthaus Mahdhäusl führt. Von dort sieht man dann schon die Kirche von Strobl, zu der uns dann der Seeweg durch das Blinklingmoos führt. Am Ortseingang von Strobl erwartet uns das Gemeindebad, hoffentlich ist auch das Badezeug eingepackt worden, denn ein Bad im warmen Wolfgangsee tut jetzt richtig gut. So geht eine kurze Etappe (ca. 3 1/2 Stunden) genussvoll zu Ende.


Wandern in Österreichs wilder Mitte

Offenkundig wurde der Sommer für das Gesäuse erfunden: Saftige Almwiesen – schroffe Felsen – genussvolle Wanderungen – einladende Hütten – freundliche Menschen. All dies bietet das Gesäuse dem aufmerksamen Wanderer. Und mitten in den Gesäusebergen liegt unser Basislager: das Bergsteigerdorf Johnsbach.

* Sunnseit-Schattseit – Johnsbacher Almrunde
* Am „Wilden John“ zum Bergsteigerfriedhof, zum Weidendom und ins Haindlkar
* Vier auf einen Streich – Mödlinger Hütte und Johnsbacher Höhenweg
* Im Schatten schroffer Felsen – zur Hesshütte

Hier geht es zu weiteren Informationen!


Wanderungen rund um Johnsbach

Neu in unserem Programm16. bis 19. August – Wanderungen rund um das Bergsteigerdorf Johnsbach.
Johnsbacher Almwege – Mödlinger Hütte – Johnsbacher Höhenweg – Hesshütte – Sulzkarhund – Wilder John – Haindlkarhütte – Weidendom.
Mehr Informationen findest du bald hier auf unserer Homepage!

Du bist jetzt schon neugierig? Weitere Informationen bekommst du von Guenter.
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Wanderbarer Dachstein

Einsame Pfade im UNESCO Welterbe-Gebiet

Im Dreiländereck von Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark liegt das UNESCO Welterbe-Gebiet „Dachstein – Hallstätter See“. Mit seinen Gletschern und Seen, seiner Blumenpracht, seiner Karstlandschaft und den schroffen Felsen bietet die Region alles, was die Faszination unserer Alpen ausmacht. Abseits von touristischen Höhepunkten bietet der Gebirgsstock einsame Pfade, geologische Besonderheiten und das eine oder andere versteckte Kleinod.

* Atemberaubende Tiefblicke von den Five Fingers
* Über ein Gebirge aus Muscheln zum Heilbronner Kreuz
* Auf alten Hochgebirgswegen zum „Simony Hotel“
* Vom Krippenstein durch das Gjaidalm Moor zum Rumpler

Hier geht es zu weiteren Informationen!


Kooperation mit den „Bergspechten“

Gemeinsame Ziele – gemeinsame Projekte!

Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit der Alpinschule und Spezialisten für Outdoorreisen „Bergspechte“ bekanntzugeben.

Unser erstes gemeinsames Projekt führt uns auf eine viertägige Variante des
Salzkammergut BergeSeen Trails.

Für weitere Details unserer Wanderung besuche die Homepage der Bergspechte. Dort kannst du die Reise auch gleich buchen.

Wir freuen uns auf eine gemeinsame Tour!


Offensee- Almsee -Ödseen

Eine Variante zum klassischen BergeSeen Trail habe ich letzte Woche bei traumhaftem Wetter erwandert. Mit der Bahn nach Ebensee, von dort mit dem Traunseetaxi zum Offensee und dann den spiegelglatten See bis zum Hochpfad entlang.

Anfangs mäßig, dann aber doch deutlich steiler, gilt es knapp 400 Höhenmeter zum Gschirrsattel hinaufzusteigen. Der Weg folgt ab hier einer Forststraße durch ein wunderschönes Hochtal. Auf meiner „See zu See Tour“ führt ein Waldpfad direkt zum Südufer des Almsees zum Gasthof „Deutsches Haus“. Nach einer Rast beim „Seehaus“ folge ich dem Rundwanderweg am Ostufer nach Norden bis zur Klause und weiter zur Jausenstation Jagersimmerl. Von dort geht es weiter zu den Ödseen. Das Wasser ist überraschend warm. Baden ist hier eigentlich nicht erlaubt. … Der Weg zum Zielpunkt „Almtalerhaus“ ist sehr gut beschildert. Davor zweigt aber der Weg noch zum kleinen Ödsee ab, der nach 200 Metern erreicht wird. Welch eine Idylle!
Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Wirtshaus, wo man bei Speis und Trank den traumhaften Tag loben kann. Das Traunsteintaxi bringt mich nach Grünau und von dort der Postbus zurück nach Gmunden.


Outside The Alps – Lama-Expedition

Bei wunderbarem Wetter unternahmen wir am Samstag einen Ausflug ganz „Outside The Alps“. „Tiefentspannt“ in Begleitung von Lamas durch das Mühlviertler Hügelland zu wandern, war eine neue Erfahrung, die wir nicht mehr missen möchten.
Danke an Ralf Hübinger, unseren Guide und Lama-Experten, der uns ganz nebenbei einige Geheimnisse sowohl der faszinierenden Tiere als auch des Mühlviertels offenbarte.

Wenn du Interesse hast, hier auf Naturschauspiel findest du weitere Informationen und Termine für Lama-Expeditionen durch das Mühlviertel mit Ralf.