Der Winter kann kommen

Nun ist der Herbst in seinen vollen Zügen, doch die Winterzeit schränkt die Sehnsucht nach längeren Wanderungen doch schon sehr ein. Die eine oder andere Kurztour in den Niederungen wird sich schon noch ausgehen, doch langsam kommt die Zeit wo das Wandern mit Schneeschuhen wieder attraktiv wird.

Der Schnee schaut ja schon von der Gipfeln der Berge herunter, und in einigen Wochen kann dann auch schon die eine oder andere Wanderung in meinen Hauptzielgebieten möglich sein. Dies wäre vor allem die Postalm, die für alle Ansprüche etwas bietet – sowohl für den Einsteiger bis zum anspruchsvollen Schneeschuhfreak ist dort was zu finden. Hoisnrad mit Kolowratshöhe, Predigtstuhl/Hütteneck, das Höllengebirge, Grünberg, Grasberg und viele Ziele mehr – wenn die Schneelage halbwegs passt gibt es dort überall schöne Schneeschuhtouren nach dem jeweiligen Geschmack.

Sobald die Schneelage ausreicht, spätestens aber ab Dezember, werde ich wöchentlich 2 Touren anbieten, eine kürzere am Mittwoch nachmittag und eine längere am Samstag. Die Teilnahmegebühr wird für die Kurztour bei € 18,– und bei der längeren Tour bei € 30,– liegen (zzgl. Kosten der Anreise und allenfalls Seilbahn). Die erstmalige Teilnahme gilt als Schnuppertour und wird nicht verrechnet.

COVID-19 bedingt beträgt die maximale Teilnehmerzahl aktuell 5 Personen, auf die Pflicht zur Abstandhaltung und dem korrekten Tragen von Mund-Nasenschutz wird besonders hingewiesen. Die Mindestteilnehmerzahl wird bei vorerst 2 Personen liegen.

Wenn Du grundsätzliches Interesse an der gelegentlichen Teilnahme an einer meiner Schneeschuhtouren hast, schreib mir bitte an richard.hanke@insidethealps.com.

Gemeinsam statt einsam – durch Wandern mit Andern.

Bei einer geführten Tour geht es nicht darum, möglichst schnell zum Ziel zu kommen, sondern am Weg dorthin möglichst viel gemeinsam zu erleben. Dafür möchte ich gerne sorgen.

E-bike Tour über den Bäckerberg

Nachdem die geplante 3-tägige Radtour von Salzburg nach Villach dem schlechten Wetter bzw. den sehr kalten Temperaturen zum Opfer fiel und storniert wurde, soll es ja ab Montag wieder schön und wärmer sein. Da gibt es halt als Ersatz eine Eintagestour.

Ich werde mit meinem Freund Günter um 10.00 Uhr bei der Talstation der Grünbergseilbahn starten und es geht auf Güterwegen über Gschwandt, Kranichsteg und St. Konrad nach Viechtwang und weiter über den Bäckerberg nach Kirchham. Nach einer Mittagsrast im GH Pöll, wo auch die Akkus bei Bedarf nachgeladen werden können, geht es weiter nach Steyrermühl, kurze Besichtigung des Schaukraftwerkes Gschröff, vorbei am Bernhard-Haus in Nathal nach Fraunsdorf und von dort zurück nach Gmunden.

65 km, insgesamt 800 hm, und rund 4 Stunden reine Fahrzeit.

Hat wer Lust mitzufahren ?

Teilnahmebeitrag € 20,– , Anmeldungen bei mir bis spätestens Sonntag 18. 10, 19.00 Uhr. Wer glaubt Bedarf zu haben, soll sein Ladegerät mitnehmen !

Radtour von Salzburg nach Villach am Alpe-Adria-Radweg

17. 10 bis 19 10, Gesamtlänge ca. 195 km

1. Tag: Treffpunkt Bahnhaltestelle Eugendorf am P & R- Parkplatz und mit der ÖBB um 9:10 Uhr nach Salzburg Hbf. Von dort mit dem Rad am Alpe-Adria-Radweg zum Posaunerwirt in Lend im Salzachtal    

2. Tag vormittag vom Posaunerwirt zur Tauernschleuse in Böckstein

2. Tag nachmittag von der Tauernschleuse Mallnitz nach Mühldorf im Mölltal

3. Tag: Von Mühldorf nach Villach

Um 15:16 Uhr Rückreise mit der ÖBB nach Eugendorf P & R. Ankunft dort um 18:48 Uhr. Rückfahrt nach Gmunden mit dem Auto.

Honorar € 120,– pro Person, zuzüglich Transport-, Verpflegs- und Nächtigungskosten.

Eigenanreise nach Eugendorf P & R, Treffpunkt dort am 17 10, 8:45 Uhr

Mindestteilnehmer 4 Personen, auf die Einhaltung der jeweils geltenden COVID 19- Bestimmungen ist zu achten. Anmeldung bis spätestens 13 10, 18:00 Uhr an richard.hanke@insidethealps.com. Am 15 10 um 20.00 Uhr wird entschieden, ob die Tour witterungsbedingt stattfinden kann. Es gelten meine AGB.

BergeSeenTrail 16. Etappe

Von der Tauplitzalm nach Gößl am Grundlsee

Der 2. Teil unserer 2-Tagesetappe begann ganz anders. In der Nacht hat es zu schütten begonnen, aber beim traumhaften Frühstück haben wir bemerkt dass der Regen nachlässt. Also machten wir uns auf den Weg in die wolkenverhangene Seenlandschaft auf 1.600 m Höhe. Zuerst zum winzigen Tauplitzsee, dann vorbei am Großsee und schließlich umrunden wir noch den auch sehr kleinen Märchensee, bevor beim Öderntörl der Abstieg beginnt. Der rutschige Boden mahnt zur Vorsicht aber schließlich erreichen wir die zauberhaften Hütten der Ödernalm sowie der Steinbrecherhütte und ab hier schlängelt sich dann der Weg auf einer Forststraße talwärts durchs Öderntal. Gleich nach dem Rechenplatz teilt sich der Weg, wir gehen rechts weiter und steigen noch ca. 160 hm hinauf zur Schneckenalm, wo ein paar Rinder darauf warten, vor dem drohenden Schneefall der nächsten Nacht ins Tal gebracht zu werden. Und ab hier geht es nur noch bergab, 2 mal kreuzt ein Feuersalamander unseren Weg (ja, wenn man auch bei Regen wandert, sieht man die auch wieder mal) und nach 3 1/2 Stunden sehen wir den Grundlsee vor uns. Eine warme Suppe beim GH Rostiger Anker belohnt uns dafür, dass wir auch bei diesmal schlechtem Wetter unseren Plan verfolgt und es ins Tal geschafft haben.

In der folgenden Nacht hat es dann bis auf 1.000 m herunter geschneit, in den Bergen des Toten Gebirges liegen nun an die 40 cm Schnee und unsere nächste Etappe (angeblich die schönste der Tour) führt uns dann ja hinauf zum Appel-Haus, da bewegen wir uns im Bereich von ca. 1.800 hm. Bei Schneelage zu gefährlich, also warten wir jetzt einmal ab, die nächsten beiden Etappen sind dann für 15. und 16. Oktober geplant. Vielleicht Lust mitzuwandern ? Dann melde Dich doch einfach bei mir.

BergeSeenTrail 15. Etappe

Von Bad Mitterndorf auf die Tauplitzalm

Trotz einer herannahenden Kaltfront haben mein Freund Willi und ich die 2-Tagestour gestartet und wurden auch belohnt. Das wunderschöne Wanderwetter hat bis zum Abend ausgehalten und die Tauplitzalm hat sich einfach von ihrer prächtigsten Seite gezeigt. Sogar ein Gipfelabstecher auf die 1.984 m hohe Traweng ist sich ausgegangen. Aber zuvor sind wir mal von Bad Mitterndorf aus dem Grimming entgegen gewandert, vorbei an der Schiflugschanze am Kulm – wenn man da davor steht, sieht man erst wie steil es dort ist wo die Athleten landen – in den Ort Tauplitz. Weiter durch eine bezaubernde Heidelandschaft und schließlich geht es aufwärts, bis auf 1.500 m der mächtige Sturzhahn vor dem blaugrün strahlendem Steirersee auftaucht. Jetzt geht es wieder gemütlich Richtung Schigebiet, mich zieht es allerdings noch steile 350 hm hinauf auf die Traweng. Der Blick ins Tote Gebirge ist atemberaubend um überm Dachstein sieht man schon die Wolken der kommenden Kaltfront. Aber jetzt geht es endgültig hinunter zum Kirchenwirt (auf 1.640 m !), wo schon die Sauna wartet und die müden Beine sich erholen können. Ein besonders feines Abendessen in diesem hervorragenden Haus rundet diesen wunderschönen Wandertag perfekt ab. Morgen wird es dann regnen, da geht es dann hauptsächlich bergab zum Grundlsee – aber davon dann später.

BergeSeenTrail 14. Etappe

von Bad Aussee nach Bad Mitterndorf

Wieder wunderbares Wanderwetter, heute begleiten mich Willi mit seiner Frau Christl zuerst entlang der Kainisch-Traun bis zum zauberhaften Ödensee, den man ruhig umwandern kann. Ein ganzes Dorf aus liebevoll aufgerichteten Steinmanderln fasziniert uns ebenso wie der Blick über den See mit dem Rötelstein im Hintergrund. Dann geht es wieder abwärts, an der Aulacke vorbei in den kleinen Weiler Mühlreith mit Blick auf die kleine Kirche am Hügel von Obersdorf, die Taupltzalm mit dem Lawinenstein und weiter im Osten der mächtige Grimming. Eine Forststraße führt nun hinauf zur leider nicht bewirtschafteten Steinitzenalm und über den Almgraben geht es hinunter in den Ortsteil Neuhofen kurz vor dem Bahnhof Bad Mitterndorf Heilbrunn. Die ÖBB bringt uns zurück zum Auto nach Bad Aussee.

20,5 km, ca. 500 hm im Gesamtanstieg sind in 5 1/2 Stunden geschafft. Am Donnerstag geht es dann von Bad Mitterndorf hinauf auf die Tauplitzalm und am Freitag dann runter nach Gößl am Grundlsee. Mal schauen ob wir das noch vor dem Eintreffen der Wochenendkaltfront schaffen.

BergeSeenTrail – 13. Etappe

von Hallstatt durchs Tal der Koppentraun nach Bad Aussee

Zum Ausklang der Woche ging es weiter am BergeSeenTrail, wunderbares Herbstwetter verleitete mich dazu, den Weg bereits bei der Bahnhaltestelle Obersee zu beginnen, um auch noch den schönsten Teil des Hallstättersee- Ostuferwanderweges mitzunehmen. Zahlreiche Radlfahrer sind auch unterwegs, aber kurz vor Obertraun geht es exklusiv für Wanderer einige hm den „Karst- und Kalkweg“ hinauf, der mich am Ort vorbei führt. Der Weg geht dann wieder hinunter zur Koppentalstraße und zweigt dann, der Bahnlinie folgend, nach links ins Koppental ab. Bald bin ich bei einer kleinen Kapelle und somit in der Steiermark angelangt. Bald nach der gemütlichen Koppentalrast geht es dann auf einer Forststraße wieder nach oben und schließlich endet der Wald und in der Ortschaft Sarstein eröffnet sich ein traumhafter Blick auf Loser und Trisselwand – dazwischen zeigt sich an einer Geländekante das alte Haupthaus des Hotels „Zur Wasnerin“. Sehr schöne Ausseer Häuser mit ihren Holzvorbauten links und rechts und bald bin ich bei der Wasnerin angelangt. Am Golfplatz vorbei geht es ins Zentrum der steirischen Salzbergbaustadt. Ein traumhafter Eiskaffee im Gastgarten des legendären Café Lewandowsky schließt diese im Vergleich zu manch anderen Etappen eher gemütliche Wanderung ab. Mit der anfänglichen Fleißaufgabe waren es 22,5 km bei 300 hm Gesamtanstieg. Und am Montag geht es weiter von Bad Aussee nach Bad Mitterndorf – ich freu mich schon.

BergeSeenTrail 12. Etappe

von Gosau Vordertal nach Hallstatt

Nach mehr als 4 Wochen Pause ging es am Donnerstag wieder weiter am BergeSeenTrail und es war eine besonders schöne Etappe. Zuerst hinauf zu den Schleifsteinhütten bei den nahen Steinbrüchen, dann auf Holzplankenwegen hinauf zum traumhaften Löckernmoos, wo ganz oben ein kleiner Moorsee liegt, weiter vorbei an fleischfressenden Pflanzen zur Hinteren Grubenalm. In der nahen Triamerhütte kann man schon mal kurz einkehren, dann geht es zum Anstieg in das Gebiet der Plankensteinalm, wo der Blick zum Dachsteinmassiv die ersten angezuckerten Gipfel zeigt. Auch hier kann man in der alten Leutgebhütte einkehren, bevor es zum Durchgang Richtung Hallstatt geht. Nach steilem Abstieg passiere ich die Durchgangsalm und dann geht es, am Plassen vorbei, zum letzten kurzen Anstieg. Traumhaft schön wandert man auf neu errichteten Holzplankenwegen durch ein Wiesen- und Schilfgebiet auf 1.300 m Seehöhe, zuerst aufwärts und dann wider hinunter. Dann wird der Weg steinig und führt ins Tal des Salzbergs. Vorbei an einer Hütte geht es weiter abwärts und bald ist der Rudolfsturm in Sicht. Ich passiere das Schaubergwerk und über den Skywalk geht es zur Aussichtsplattform „Welterbeblick“. Der Vogelblick auf Hallstatt mit seinem tiefblauen See ist unbeschreiblich. Dann schlängelt sich der Weg in Serpentinen hinab, vorbei am tosenden Wasserfall des Mühlbaches geht es dann die letzten Meter auf der Müllerstiege direkt ins Ortszentrum des unvergleichbaren Zentrum des Salzbergbaues.
Was für eine schöne Wanderung ! 7 Stunden zwar und einige Höhenmeter, aber unglaublich schön.

Biketour Hintergebirgsradweg R 9

Freitag, 4. September, 10.30 ab 4462 Reichraming Ortsmitte – Ortsteil Dirnbach – Parkplatz Anzenbach

Wer hat Lust, mit mir am kommenden Freitag die wunderschöne Tour im Nationalpark Kalkalpen zu fahren ?

Zweifelsohne zählt der Hintergebirgsradweg zu den schönsten Radstrecken in ganz Europa. Ein Großteil der Strecke verläuft auf der ehemaligen Trasse der Waldbahn, die im Jahre 1971 zum letzten Mal durchs Hintergebirge fuhr. Gemütlich geht es auf dem flachen Schotterweg entlang des Großen Baches ins Herz des Nationalparks. Vom Parkplatz Anzenbach bis zur bewirtschafteten Klaushütte ist die Strecke wegen der geringen Steigung auch gut für Familien mit Kindern geeignet!

Honorar: € 30,– pro Teilnehmer,
Eigenanreise, Ausrüstung MTB oder Treckingbike, mit oder ohne E-Antrieb
Mindestteilnehmerzahl 4 Personen, maximal 8 Personen
Anmeldungen bis spätestens 3. September, 18.00 Uhr per Mail an richard.hanke@insidethealps.com oder per What’sApp an +43 676 814 284 215

es gelten meine AGBs, abrufbar unter http://www.insidethealps.com/team/richard-hanke/

Eine Person könnte ich samt Rad von Gmunden aus mitnehmen, 2 weitere ohne Rad und es gibt die Möglichkeit, in Reichraming welche auszuleihen.

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Mit dem Rad von Gmunden nach Wels

Diesmal war ich mit dem Bike unterwegs und bin den klassischen (beschilderten) Radweg von Gmunden nach Wels mit gesamt 47 km gefahren. Diese Strecke bietet nicht übermäßig viel, es sei denn man nimmt sich die Zeit auch die Gegend um den Traunfall, wo man direkt vorbeifährt, zu erkunden oder – wer mehr auf Kultur steht – die Dreifaltigkeitskirche in Stadl-Paura samt Schifffahrtsmuseum oder das Stift Lambach zu besuchen. Für ein Bad zwischendurch bietet sich der Stausee beim Kraftwerk Lambach an. Schöne Naturgärten bei den Häusern in der Gegend von Glatzing haben mir sehr gefallen. Bis auf wenige km fährt man auf wenig befahrenen Straßen oder Güterwegen, Steigungen gibt es wenige.